• Drucken

Das Projekt "SonnenSchein" stammt noch aus der solaren Frühphase, als es noch keine kostendeckende Einspeisevergütung für Solarstrom gab. Darum beteiligten sich umweltbewusste Bürger mit Geldspenden, um damit durch den Verein Solarstromanlagen bauen zu lassen. Für je 250 Euro erhielten sie eine Urkunde, eben den SonnenSchein, fürs Wohnzimmer. Auf diese Weise konnten alle, die keine eigene Dachfläche zur Verfügung hatten oder denen die Investitionskosten für so eine Anlage zu hoch waren, die Möglichkeit, sich an einer Gemeinschaftsanlage zu beteiligen mit der dann umweltfreundlich Strom aus Sonnenlicht erzeugt wird.

Bürgersolarkraftwerk Pollenfeldschule (IGS Koblenz)

1998 wurde eine 1 kW Photovoltaik-(PV)-Anlage an der Pollenfeldschule gebaut, in Kooperation mit dem dortigen „Greenteam". Diese wird jetzt durch eine Schüler-AG betreut und auch für Unterrichtszwecke eingesetzt. Pro Jahr werden mit der Anlage ca. 500 Kilowattstunden (kWh) Solarstrom erzeugt. Fachfirma für den Bau der Anlage war die Fa. Krahwinkel aus Friedrichsegen.

http://www.igs-koblenz.net/

SonnenSchein-Anlage Comeniusschule 

Anfang 2004 beteiligte sich ÖKOSTADT Koblenz mit seinem Projekt "SonnenSchein" an der bis dahin größten Photovoltaikanlage in Koblenz. Gemeinsam mit dem Ökostromhändler "Naturstrom Rheinland-Pfalz" wurde die 10 Kilowatt-Anlage auf dem Dach der Comeniusschule errichtet; gut sichtbar von der Ludwigstraße aus. Sie nimmt dort eine Fläche von ca 100 m2 ein und produziert ca. 9.000 Kilowattstunden (kWh) Strom pro Jahr.

Das Dach für die Solaranlage wurde übrigens von der Stadt zur Verfügung gestellt. Die Naturstrom spendete dafür einen wertvollen Experimentierkoffer für den Physikunterricht. Gebaut wurde die Anlage durch die Koblenzer Firma Elektro Hansen.

SonnenSchein auch für die Marienbergschule in Boppard

In 2004 beteiligte sich ÖKOSTADT am Projekt "SolarEnergie an der Realschule Marienberg in Boppard" (SERM), ein von ÖKOSTADT-Mitglied Rosi Hartmann betreutes Projekt. Dort wurde eigens ein eigener Verein gegründet, der sich um Finanzierung, Errichtung und Betrieb der Photovoltaikanlage kümmert. Mögliche Überschüsse durch den Verkauf des Solarstroms kommen dem Förderverein der Schule zu Gute.

 Zur Finanzierung wurden im Vorfeld Zuschussgeber gesucht; der Rest wird über Anteilsscheine und sonstige Darlehen finanziert.

 http://www.marienberg-boppard.de/

Energiegenossenschaft „pro regionle energie eG“ (pre)

Mittlerweile können PV-Anlagen durch die gefallenen Kosten und die Einspeisevergütung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) kostendeckend betrieben werden. Auch für Gemeinschaftsanlagen findet man lukrative Beteiligungsmöglichkeiten. Daher hat sich ÖKOSTADT entschlossen, selbst keine weiteren Anlagen zu bauen. Restmittel aus Spenden und Erträgen der Solaranlagen wurden in eine Beteiligung an der pre-Genossenschaft investiert, die daraus regenerative Energieprojekt in unserer Region realisiert.

http://www.pro-regionale-energie.de